Apple und Proview streiten weiterhin um Marke iPad


In der Auseinandersetzung um die Marke iPad gibt es weiterhin keinen Durchbruch zwischen Apple und dem asiatischen Konzern Proview Technologies. Nachdem ein Gericht in China die beiden Firmen dazu aufgefordert hatte, einen Vergleich auszuhandeln, gab es nun ein finanzielles Angebot aus Cupertino an Proview. Doch die Asiaten haben das Angebot ausgeschlagen. Wie der Anwalt des verschuldeten Unternehmens Proview Technologies erklärte, reiche die Summe, die Apple geboten hat, nicht aus, um den Streit um die Rechte am Namen iPad beizulegen. Die Kluft zwischen den beiden Parteien sei noch riesig, erklärte der Anwalt weiterhin. Konkrete Summen wurden nicht genannt, Spekulationen zufolge fordern die Chinesen eine Milliardensumme von Apple.

Die beiden Firmen streiten bereits seit Monaten um das Recht an der Marke iPad. Nach eigenen Angaben kaufte Apple die weltweiten Rechte im Jahr 2009. Damals erfolgte der Kauf über das britische Unternehmen IP Applications Development bei der Proview-Tochter Proview Electronics in Taiwan. Der Mutterkonzern allerdings behauptet inzwischen, dass die taiwanesische Firma diesen Verkauf nicht hätte tätigten dürfen. Von daher pocht das Unternehmen, das aktuell mit 300 Millionen Euro verschuldet sein soll, auf die Rechte am Namen iPad. Gespannt darf verfolgt werden, wie sich die Situation weiter entwickelt und ob es eine Einigung zwischen Apple und Proview geben wird.

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Stefan Keppler ist freier Autor auf tablettest.net und versorgt Dich Tag für Tag mit frischen News aus der Tabler-Szene. Mit fundierten Artikeln verschafft er Dir so einen detaillierten Überblick über das aktuelle Branchengeschehen.

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