Desktop Power auf dem Tablet? Laut NVIDIA kein Problem!


Als Acer das Transformer Prime ankündigte, stach nichts so heraus wie der neue Tegra 3 Prozessor. Hersteller NVIDIA rührt jetzt ordentlich die Werbetrommel für den neuen Prozessor und gibt an, dass dieser selbst komplizierteste 3D Anwendungen berechnen könnte und somit die Power eines Desktop PCs bald auf Tablet Computer und sogar Smartphones bringen könnte. Grund genug, sich die Möglichkeiten des Tegra 3 einmal genauer anzusehen.

 

Wo rohe Kräfte sinnvoll walten

Mit Leistungsangaben hällt NVIDIA diesmal nicht hinterm Berg: in der Summe 5 mal so schnell wie sein Vorgänger, der NVIDIA Tegra 2 Prozessor, soll er sein, der Tegra 3. Damit ermöglicht er 4 mal schnelleres Surfen im Internet, 3 mal schnellere, bessere Grafik dank 12 Kern GeForce GPU und sogar die Darstellung von dreidimensionalen Inhalten. Letztere soll das Transformer Prime von Asus über die integrierte HDMI Schnittstelle direkt an ein HDTV Gerät ausgeben können.

Geht es ans Eingemachte, also die besonders CPU-lastigen Prozesse, muss auch der Tegra 3 etwas kleinere Brötchen backen. Hierbei überflügelt er seinen Vorgänger lediglich um das doppelte, was aber nicht heißen soll, dass das weniger beeindruckend wäre. Mit seiner abstrakten Rechenleistung reicht der Tegra 3 damit an einen Intel Core 2 Duo T7200 Prozessor heran, den NVIDIA auch für ihre Vergleichstests verwendet hat. Daher auch der Anspruch der Power eines Desktop PCs auf einem Tablet.

 

Weniger Stromverbrauch, bessere Leistung

Power Management war selten wichtiger als heute. Das weis auch NVIDIA und gibt dem Tegra 3 eine ganz besondere Komponente mit auf den Weg. Diese kann als “Hilfprozessor” betitelt werden, eine fünfte, zusätzliche Recheneinheit neben den 4 Hauptkernen, die sich ganz bestimmten Prozessen annehmen soll. Mit Hilfe dieses kleinen Gehilfen soll es dem Asus Transformer angeblich möglich sein, 1080p Videomaterial für ganze 12 Stunden wieder zu geben. Das ganze wird dadurch erreicht, dass aller Rechenaufwand, der für die Wiedergabe notwendig ist, auf den Hilfsprozessor umgelegt wird und die übrigen 4 Kerne gar nicht benutzt werden. Beeindruckt?

Also wir sind es jedenfalls.

Spiele in verblüffender Qualität

Laut NVIDIA dürfe sich Spieleentwickler nach Lust und Laune austoben. Der Tegra 3 soll auf beeindruckende Art und Weise sogar mit den Anspruchsvollsten Anforderungen zurecht kommen. Zum Beweis hat NVIDIA Screenshots veröffentlich, die den Tegra 3 seinem Vorgänger in puncto Detailreichtum und Texturaufwand gegenüberstellen. Aber seht selbst:

Fazit: Der neue Stern am Tablethimmel

Die Fakten beeindrucken. Die Bilder selbstverständlich auch. Was ein Tablet mit dem neuen NVIDIA Tegra 3 Prozessor aber wirklich und unter realen Bedingungen zu leisten im Stande ist, wird wohl erst die Zukunft zeigen. Was sich aber schon jetzt deutlich abzeichnet ist, dass sich unter diesen Voraussetzungen das Gaming auf dem Tablet Markt wohl zu einer echten Konkurrenz für den PC- und Konsolenmarkt entwickeln wird. Besonders die günstigen Preise und die immer besser werdenden grafischen Möglichkeiten der Tablet Computer werden sicherlich den ein oder anderen Spieler von seiner Konsole weg locken. Wir werden sicherlich einen genauen Blick riskieren.

Zum Schluss noch ein Leckerbissen, der wirklich Lust auf Mehr macht:

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Verfasst von:

Matze berichtet ebenfalls als freier Autor für die Redaktion von Tablettest.net und bereichert diese mit zahlreichen und gründlich recherchierten News aus der mobilen Szene.

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