Foxconn-Unfall: keine Beeinträchtigungen bei iPad 2-Produktion


Bereits am vergangenen Freitag kam es beim Elektronikriesen Foxconn in seinem Stammwerk im taiwanesischen Chengdu zu einer folgeschweren Explosion, durch die drei Mitarbeiter ums Leben kamen und weitere 16 verletzt wurden. Foxconn produziert dort Geräte nicht nur für Apple, sondern auch für Dell, Motorola, HP, Nokia und Nintendo. Zumindest im Hinblick auf die Produktion des iPad 2 gaben nun aber sowohl Hersteller als auch Analysten Entwarnung: es werde zu keinen allzu drastischen Produktionsausfällen kommen.

Problematisch ist allerdings, dass Foxconn bereits vor wenigen Wochen Engpässe bei Zulieferern vermeldete und in diesem Zuge die Produktion des iPad 2 auf rund 2,5 – 3 Millionen Einheiten pro Monat drosseln musste, nun kommen Analysten zufolge im besten Fall Einbußen von rund einer Million iPad 2 hinzu. Diese gehen davon aus, dass Foxconn die Produktion wichtiger Geräte auf ein Werk in Shengzhen auslagert. Gelingt das nicht, drohen weitere Engpässe – der Online-Store von Apple in China, wo das iPad 2 erst am 6. Mai erschienen ist, meldet das Gerät bereits als ausverkauft. Schon zur Markteinführung war es dort zu Verletzten gekommen, als sich zwischen Wartenden und Securities eine Schlägerei entwickelte.
Dennoch vermuten Analysten, dass die Produktion des iPad 2 weitestgehend ungestört weiterlaufen werde – Engpässe sind ihnen zufolge nicht zu erwarten, da der größte Ansturm nach der Markteinführung bereits vorüber ist. Auch auf die Produktion kommender Geräte soll der Unfall keine nachhaltigen Auswirkungen haben. Ob diese Prognosen zutreffen, wird sich noch herausstellen.

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Stefan Keppler ist freier Autor auf tablettest.net und versorgt Dich Tag für Tag mit frischen News aus der Tabler-Szene. Mit fundierten Artikeln verschafft er Dir so einen detaillierten Überblick über das aktuelle Branchengeschehen.

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