Mehrere Honeycomb-Tablets verschoben


Für 2011 hatten die Hardware-Hersteller zum Angriff auf das iPad geblasen: dank Googles Tablet-OS Android 3.0 Honeycomb sollten Apple endlich Marktanteile abgenommen werden. Doch der Start erweist sich als recht holprig: bislang ist mit dem Motorola Xoom erst ein Tablet auf dem Markt, das überhaupt mit Honeycomb ausgestattet ist. Und das verkauft sich eher zaghaft. Die Hersteller beäugen Honeycomb derzeit noch mit einiger Skepsis und sparen nicht an Kritik an Google, und nun tut die Katastrophe von Japan noch das ihre, um die breite Einführung neuer Tablets zu verzögern.

Neben Googles Politik und der technischen Unausgereiftheit, von der DigiTimes berichtet, kommen nun noch Lieferschwierigkeiten hinzu: bei mehreren Herstellern ist die Lieferkette der Zulieferer unterbrochen worden. Die Folge: Asus hat nun den Start des EEE Pad Transformer vom April auf den Mai verschoben, und auch das HTC Flyer wird sich wohl verzögern. Zwar soll es wie angekündigt im zweiten Quartal eingeführt werden, wann genau, ist derzeit allerdings unklar. Letzteres allerdings verzögert sich nicht wegen Honeycomb: zur allseitigen Verwunderung sollte das HTC Flyer ohnehin nicht mit Honeycomb, sondern mit Android 2.3 Gingerbread auf den Markt kommen und später via Update mit Honeycomb versorgt werden – die Gründe dafür wurden nicht offiziell genannt, es liegt aber nahe, dass auch HTC noch nicht von der Performance von Honeycomb überzeugt ist. Ob Apples iPad in diesem Jahr noch ernsthafte Konkurrenz befürchten muss, bleibt somit erst einmal unklar.

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Stefan Keppler ist freier Autor auf tablettest.net und versorgt Dich Tag für Tag mit frischen News aus der Tabler-Szene. Mit fundierten Artikeln verschafft er Dir so einen detaillierten Überblick über das aktuelle Branchengeschehen.

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