Microsoft stellt Windows Store von Windows 8 vor


Microsoft präsentiert Windows Store

Im Laufe des heutigen Morgens hat die Redmonder Softwareschmiede Microsoft ein Video veröffentlicht, in welchem das Unternehmen den mit Windows 8 kommenden Windows Store der Öffentlichkeit präsentiert. Mit dem Windows Store Release verspricht Microsoft gegenüber Entwicklern eine erhöhte Transparenz und ein besseres Vergütungsmodell als die bei iOS oder Android der Fall sei. Realisiert werde der Windows Store via der neuen Metro-UI, die das Navigieren durch denn “Store” intuitiver und einfacher gestalten soll.

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Metro Apps und Nutzer UI

Der Windows Store ist im Grunde ein Pendant zu Apples Appstore und Googles Android Market. Wie auch die beiden Vorbilder möchte Microsoft via dem Windows Store zahlreiche Apps, Programme und Multimediainhalte an Endkunden bringen und erhofft sich aufgrund attraktiver Rahmenbedingungen für Entwickler, den hierfür notwendigen “Developer-Input”.
Laut dem Unternehmen ist der Windows Store in Windows 8 die zentrale Schnittstelle, über die Nutzer später die einzelnen Metro-Apps beziehen werden und stellt womöglich für Entwickler die einzige Möglichkeit dar, Metro-Apps zu vertreiben.
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Auf Bedienelemente verzichtet der neue Windows Store größtenteils und beschränkt sich hierbei eher auf eine horizontal angelegte Navigationsstruktur. Der Store zeigt via kleinerer und größerer Vorschaubilder dem Nutzer besonders populäre oder von Microsoft empfohlene Apps an.

Damit die neuen Metro-Apps nicht nur im Nirvana des Stores verschwinden, sondern auch von den ausgewählten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing gefunden werden können, spendiert Microsoft jeder einzelnen App eine kleine Internetseite. Dies ist auch bei Apples Appstore und Googles Android Market der Fall und trägt auch zur weiteren Verbreitung der Apps teil.

Flexibilität für Entwickler

Die Redmonder Softwareschmiede verspricht den Entwicklern im Rahmen des vom Store unterstützten Geschäftsmodells große Flexibilität: Der Store unterstütze hierbei die Verteilung kostenloser Applikationen “als auch die von zeitlich begrenzten Testversionen und kostenpflichtigen Apps.” (Quelle: Golem.de)
Natürlich sind auch In-App-Käufe, die häufig von mobilen Games angeboten werden, via dem Windows Store möglich.

Anders als Apple, ermöglicht Microsoft den Entwicklern und Produzenten von Metro-Apps, die Verkäufe ihrer kleinen Programme selbst abzuwickeln. Besonders interessant dürfte dies v.a. für Verlage und Zeitschriften sein, der ihre digitalen Inhalte kontrolliert an Nutzer verkaufen möchten.

Natürlich stellt Microsoft den neuen Windows Store nicht aus reiner Nächstenliebe bereit, sondern möchte, wie dies auch bei Apple und Google der Fall ist, prozentual an den Verkaufserlösen der einzelnen Apps beteiligt werden. Wie auch Apple verlangt MS hierfür rund 30% des Verkaufspreises an Provision. Allerdings wird diese auf 20% gesenkt, sofern eine App einen Verkaufserlös von 25000US$ erreicht. So verbleiben immerhin 70 – 80 Prozent des Erlöses beim jeweiligen Entwickler.
Um Apps jedoch erst einmal via dem Windows Store verkaufen zu dürfen, benötigen die Entwickler, wie auch bei Apple, eine Lizenz, die man in Form eines jährlichen Abos für 49,- US$ (Privatperson) bzw. 99,- US$ (Unternehmen) erwerben kann.

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Verfasst von:

Andreas ist sozusagen der Admin von Tablettest.net und kümmert sich hinter den digitalen Kulissen um den reibungslosen Ablauf der Webseite. Hin und wieder schreibt er auch selbst den ein oder anderen Artikel für das Tablet-Magazin.

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