RIM startet geschlossene Beta für neuen Musik Streaming Dienst BBM Music


Nun will auch RIM mit seinem Blackberry Messenger und dem dazu passenden Musik-Streaming Dienst BBM Music in der audiophilen Welt der Smartphones und Tablets mitmischen. Mit dem heutigen Tag hat RIM eine geschlossene Betaphase des bereits angekündigten Musikstreaming-Dienstes Blackberry Messanger Music gestartet.

BBM Music - Blackberry Messenger Music startet mit geschlossener Beta

Geschlossene Beta in USA, Kanada und dem UK

Ausgewählte Nutzer in den USA, Kanada und dem UK können ab sofort den Dienst auf ihren Blackberry Smartphones kostenlos testen. Noch in diesem Jahr möchte RIM den Streamingdienst kommerziell vermarkten und plant dessen Release neben den bereits genannten Ländern u.a. auch in Deutschland.

The BBM Music service is expected to be commercially available to customers later this year for a monthly subscription of $4.99 USD* in Australia, Canada, Columbia, France, Germany, Indonesia, Italy, Malaysia, Mexico, Netherlands, Saudi Arabia, Singapore, Spain, Thailand, Turkey, UAE… (Quelle: RIM)

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Blackberry aus dem Hause RIM

Laut der aktuellen Pressemitteilung von RIM werde man den Service als kostenpflichtiges Abo vermarkten, welches für eine monatliche Gebühr von rund 5 US$ erworben werden kann. Spezifische Landespreise verriet das Unternehmen offiziell noch nicht.
Mit der BBM Music App erhalte man als Blackberry SMartphone-Besitzer einen intuitiven Zugang zu mehreren  Mio. Liedern verschiedenster Künstler und Interpreten. Das große Volumen an Songs wurde durch harte Vertragsverhandlungen zwischen RIM und den Musikverlagen wie Vivendi Universal Music, Sony Music, Warner, EMI uvm. realisiert.

Soziale Komponente im Fokus

Beim Blackberry Messenger Music handelt es sich im Grunde um einen Cloud-Streamingdienst, dessen Fokus nicht nur auf der Bereitstellung musikalischer Dateien liegt, sondern auch Wert auf die soziale Kompenente zwischen den BBM Music Nutzern legt.
So soll die “App” es erleichtern, seine Lieblingsmusik mit Hilfe von speziellen Katalogen mit seinen “Freunden” zu teilen und somit den eigenen Zugriff auf Musik stetig zu erweitern.

Pro Monat und Abo stehen dem Nutzer zunächst einmal 50 Songs zur Verfügung, die er aus mehreren Mio. Titeln auswählen kann. Monat für Monat können dann jeweils 25 weitere Songs dem eigenen Katalog hinzugefügt werden, sodass  im Laufe der Zeit eine ordentliche, individuell zusammengestellte Musiksammlung entstehen könnte.
Der Clou und somit die soziale Komponente des BBM Music Dienstes ist jedoch folgende:

BBM Music: Bald auf den neuen Smartphones von Blackberry?

Durch jeden Freund, den man seinem BBM Music Account hinzufügt, erhält man zusätzlich Zugriff auf weitere Songs. Und zwar auf genau die Songs, die der jeweilige Freund gerade in seinen Katalog aufgenommen hat. Somit kann man mit etwas “Freundschaftswerbung” durchaus eine respektable Musiksammlung aufbauen.
Da wird die anfängliche Restriktion auf zunächst 50 Songs pro Account stark abgemildert und kann recht schnell “umgangen” werden.

Je mehr Freunde man also hat, desto mehr Musik kann man via BBM Music also genießen. Eine pfiffige Idee, die jedoch im Zeitalter von simfy und Co erst einmal vom Markt akzeptiert werden muss.
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Neben dem “Lieder-teilen” ist es natürlich auch möglich, sich “messenger-like” mit anderen BBM Nutzern auszutauschen, deren Musikauswahl zu kommentieren und somit generell auf musikalischer Ebende miteinander zu interagieren. Was simfy seit geraumer Zeit plant, wird bei BBM Music von Anfang an dabei sein. Fragt sich nur, wie intuitiv das wirklich gehandhabt wird…

Original Pressemitteilung von RIM Ausklappen

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Verfasst von:

Andreas ist sozusagen der Admin von Tablettest.net und kümmert sich hinter den digitalen Kulissen um den reibungslosen Ablauf der Webseite. Hin und wieder schreibt er auch selbst den ein oder anderen Artikel für das Tablet-Magazin.

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