Samsung Galaxy Tab 10.1N darf weiterhin in Deutschland verkauft werden


Samsung Galaxy Tab 10.1NApple hat heute vor dem Düsseldorfer Landgericht eine Niederlage einstecken müssen. Denn die Richter lehnten es ab, den Verkauf des Samsung Galaxy Tab 10.1N zu verbieten. Das im Gegensatz zum verbotenen Galaxy Tab 10.1 leicht veränderte Tablet darf also nach wie vor in Deutschland verkauft werden. Nach Auffassung der Richter hat Samsung das Design ausreichend geändert. Somit kann dem Urteil mit dem Aktenzeichen 14C O 292/11 zufolge keine 1:1-Kopie zum Apple iPad mehr gesehen werden. Zwar lehnt sich das Samsung Galaxy Tab 10.1N nach wie vor an das Design des Marktführers an, jedoch sind die Unterschiede offenbar ausreichend zu erkennen, so dass keine Verwechslung der beiden Tablets erfolgen könne. Schon nach der mündlichen Verhandlung konnte mit diesem Urteil gerechnet werden.

Nach Einschätzung des Düsseldorfer Landgerichts ist das Galaxy Tab 10.1N eine eigenständige Weiterentwicklung, die nicht nur dünner, sondern auch leichter als das iPad daherkommt. Bekanntermaßen verbreiterte Samsung den Rahmen und zog die Lautsprecher seitlich nach vorne. Insofern besteht dem Urteil zu Folge keine Gefahr der Rufausbeutung des Apple iPad mehr. In Qualität, Design und Preis seien beide Tablets gleichwertige Konkurrenzartikel. So habe beispielsweise Stiftung Warentest das Samsung Galaxy Tab 10.1N sogar mit besseren Noten versehen als das iPad.

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Stefan Keppler ist freier Autor auf tablettest.net und versorgt Dich Tag für Tag mit frischen News aus der Tabler-Szene. Mit fundierten Artikeln verschafft er Dir so einen detaillierten Überblick über das aktuelle Branchengeschehen.

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