Samsung-Tablets bleiben in Deutschland verboten!


Nun hat das Oberlandesgericht in Düsseldorf entschieden, dass Samsung seine Tablets Galaxy Tab 10.1 und Galaxy Tab 8.9 hierzulande nicht verkaufen darf. Die Richter gaben damit Apple recht. Denn demnach hat Samsung bei den Designs der beiden Tablets gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstoßen. Dem südkoreanischen Konzern wird vorgeworfen, mit den beiden Geräten das iPad von Apple 1:1 kopiert zu haben. Dabei nutzt Samsung das Ansehen und den Kultstatus von Apple aus – so das Urteil.
Allerdings beschränkte das Oberlandesgericht Düsseldorf das Verkaufsverbot auf Deutschland. Eine von Apple geforderte Ausweitung auf unseren gesamten Kontinent lehnten die Richter ab.
1&1 Mobile

Schon vor einigen Monaten hatte das Landgericht in Düsseldorf den Verkauf des Galaxy Tab 8.9 und des 10,1 Zoll großen Galaxy-Tablets hierzulande untersagt. Aus diesem Grunde zog Samsung bekanntermaßen inzwischen mit dem Galaxy Tab 10.1N nach, einem leicht veränderten Gerät für den deutschen Markt. Insofern trifft Samsung das Verkaufsverbot nicht allzu hart – wenngleich der Konzern aus Südkorea seine Enttäuschung über die Entscheidung kundgetan hat. Von Apple hingegen gibt es bislang keine Stellungnahme. Vermutlich sieht der Konzern aus Cupertino erst das halbe Etappenziel erreicht. Denn die iPad-Macher haben auch schon gegen das Gaalxy Tab 10.1N Klage in Düsseldorf eingereicht. Hier soll am 9. Februar eine Entscheidung verkündet werden, doch sickerte bereits durch, dass die Richter in Düsseldorf bei diesem Modell anders entscheiden könnten.

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Verfasst von:

Stefan Keppler ist freier Autor auf tablettest.net und versorgt Dich Tag für Tag mit frischen News aus der Tabler-Szene. Mit fundierten Artikeln verschafft er Dir so einen detaillierten Überblick über das aktuelle Branchengeschehen.

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  • Björn04

    Freudscher Verschreiber?
    “demnach hat Samsung [...] gegen den unlauteren Wettbewerb verstoßen.” ;-)

    • Andreas

      Hi Björn,
      sieht ganz danach aus. Hab Stefan einmal unter die Arme gegriffen und daraus “unlauter gegen den Wettbewerb verstoßen” gemacht. Danke für den netten Hinweis.

      Grüße,
      Andreas

  • Stefan

    Danke für den Hinweis, hier fehlte in der Tat “das Gesetz”, habe es soeben korrigiert. Gut, wenn die Leser mitdenken :)