Scheitern die Windows-8-Tablets am hohen Preis?


Die kommenden Windows-8-Tablets scheinen offenbar schon bereits vor dem Marktstart wenig Erfolgschancen zu haben. Denn die asiatischen PC-Hersteller gehen bereits davon aus, dass Tablets mit dem neuen Betriebssystem von Microsoft und Prozessoren aus dem Hause Intel nur wenig erfolgreich sein werden. Denn den Herstellern zufolge sind die Preise für die Lizenzen für Windows 8 und die Prozessoren zu hoch. So erläutert das Branchenmagazin DigiTimes, dass die Computerhersteller in Asien mit Preisen von 599 bis 899 US-Dollar für Tablets rechnen, die mit Intel-Chips und Windows 8 ausgestattet sind. Insofern sollen die Produzenten demzufolge eine Senkung der Lizenzgebühr und der CPU-Preise fordern.

Dem Bericht zufolge sollen sich aber Microsoft und Intel gegen eine Preissenkung aussprechen. Denn zwar könnten die Marktanteile der Windows 8-Tablets gesteigert werden, jedoch könnte es auch negative Auswirkungen in Sachen Gewinnmargen haben, so die Argumentation. Insofern bliebe den Produzenten der Tablets nur die Möglichkeit, nicht auf Intel zu setzen. Stattdessen müssten günstigere Lösungen wie Chips von Nvidia, Texas Instruments und Qualcomm zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus sprechen noch weitere Gründe gegen günstige Tablets mit Windows 8. Denn Microsoft stellt auch an die Hardware klare Vorgaben. So muss bei diesen Geräten nicht nur integrierter Flash-Speicher zum Einsatz kommen, sondern auch höhere Display-Auflösungen als zum Beispiel bei den meisten Android-Tablets. Nach der Installation von Windows 8 müssen noch mindestens zehn GB Speicherplatz für den Nutzer vorhanden sein und die Mindestauflösung des Displays muss 1.366 x 768 Bildpunkte betragen.

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Stefan Keppler ist freier Autor auf tablettest.net und versorgt Dich Tag für Tag mit frischen News aus der Tabler-Szene. Mit fundierten Artikeln verschafft er Dir so einen detaillierten Überblick über das aktuelle Branchengeschehen.

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