Schlechter Verkauf des RIM Playbooks führt zu Massenentlassungen


Bildquelle: RIM (Research in Motion)

Einst wurde das RIM Blackberry Playbook als großer Konkurrent zum Apple iPad angekündigt. Die Wirklichkeit allerdings ist weit entfernt von den Wünschen des kanadischen Herstellers Research in Motion. Denn das PlayBook verkauft sich sehr schlecht. Die Verkäufe des Tablets sind offenbar sogar so schlecht, dass nun ein Produzent des Tablets Mitarbeiter entlassen muss. Denn wurde im April dieses Jahres noch mit dem Verkauf von vier bis fünf Millionen Playbooks kalkuliert, so sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Denn aktuell sind weniger als 800.000 Exemplare des „iPad-Killers“ abgesetzt worden. Monatlich konnten im dritten Quartal dieses Jahres rund 100.000 RIM Playbooks abgesetzt werden.

Dies bekommt nun der Hersteller Quanta Computer deutlich zu spüren. Denn zahlreichen Mitarbeitern des Unternehmens droht jetzt die Entlassung. Das Unternehmen ist auf den ersten Blick für viele User eher unbekannt. Allerdings ist der OEM-Produzent unter anderem für Dell und HP neben RIM tätig. Dort wurde ebenfalls mit höheren Stückzahlen für das Playbook kalkuliert, dementsprechend muss nun die Produktion für das Playbook heruntergefahren werden in der nordtaiwanesischen Fabrik des Unternehmens. Dadurch sollen nach Angaben des Branchendienstes DigiTimes insgesamt 1.000 Stellen zum Opfer fallen. Als mit der Herstellung des RIM Playbooks begonnen wurde, führte Quanta Computers drei Produktionslinien ein. Dafür wurden 2.000 Mitarbeiter beschäftigt.

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Stefan Keppler ist freier Autor auf tablettest.net und versorgt Dich Tag für Tag mit frischen News aus der Tabler-Szene. Mit fundierten Artikeln verschafft er Dir so einen detaillierten Überblick über das aktuelle Branchengeschehen.

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