Tablet-User in den USA setzen auf WLAN


Samsung Galaxy Tab 10.1NEiner aktuellen Studie zufolge setzen die meisten User von Tablets in den USA beim Gang ins Internet lieber auf WLAN als auf UMTS. So vermeldet es nun das Marktforschungsunternehmen NPD Group. Dies ergaben aktuelle Kundenbefragungen. Dabei sollen es vor allem die relativ teuren mobilen Breitbandpakete sein, die die Nutzer in den USA davon abhalten, mit dem Tablet über 3G zu surfen. Im April 2011 lag demzufolge der Anteil der Tablet-Nutzer, die über WLAN surften, bei 60 Prozent. Ein halbes Jahr später ergab sich nun ein ähnliches Bild, sind es nun sogar 65 Prozent der Tablet-Besitzer in den USA, die per WLAN ins Internet gelangen.

Angesichts der Preise in Übersee sind die Ergebnisse nicht sonderlich verblüffend. Denn in den USA beispielsweise bietet Verizon für 30 US-Dollar im Monat lediglich ein Datenvolumen von zwei GB an. Wer beispielsweise ein Paket mit zehn GB monatlich bucht, der muss schon 80 US-Dollar hinlegen. Da jedoch der Großteil der Kunden schon einen Vertrag für das Smartphone hat, sind diese Menschen nicht bereit, auch noch einen weiteren Vertrag für das Tablet bei einem Provider abzuschließen. Darüber hinaus greifen auch viele Nutzer auf die günstigeren WLAN-Geräte der Hersteller zurück. Ebenso nimmt die Zahl der öffentlichen WLAN-Hotspots in den Vereinigten Staaten immer mehr zu.

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Stefan Keppler ist freier Autor auf tablettest.net und versorgt Dich Tag für Tag mit frischen News aus der Tabler-Szene. Mit fundierten Artikeln verschafft er Dir so einen detaillierten Überblick über das aktuelle Branchengeschehen.

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