Wacom Inkling: Tablet auf Papierbasis


Dieses neue Stück Technik, welches bereits gegen Ende September 2011 in den Handel kommen soll, dürfte vorwiegend für Grafiker und Designer von Interesse sein, denn der “Inkling Tablet” ermöglicht es dem Anwender, auf Papier gefertigte Zeichnungen und Skizzen direkt auf den PC oder Mac zu übertragen.

Das Video kann zur Zeit leider nicht gestartet werden. Bitte versuche es später noch einmal.

eteleon - mobile and more
Der Inkling aus dem Hause Wacom

Der Wacom Inkling

Gut, ein richtiges Tablet ist der Inkling aus dem Hause Wacom nicht, aber die Idee die dahinter steckt ist durchaus auch hier erwähnenswert. Im Grunde handelt es sich bei dem Inkling um zwei Komponenten. Ein berürungssensitiver “digitaler” Stift und ein Daten-empfangendes digitales Klemmbrett.
Der “Kugelschreiber” verfügt über einen integrierten Akku, der die Daten, die er während des Zeichenprozesses des Anwenders aufnimmt, an den Empfänger – das digitale Klemmbrett – sendet. Der Empfänger wird hierzu am Papier, auf dem die Zeichnung gefertigt werden soll befestigt und erhält die vom Stift zugesandten Daten via Ultraschall als auch Infrarot.
eteleon - mobile and more

Integrierter Akku und RAM

Damit der Empfänger die gesendeten Daten Speichern kann, verfügt dieser ebenfalls über einen Akku und ein RAM-Speichermodul. Geladen werden die beiden Komponenten via dem im Lieferumfang enthaltenen Etui. Hierzu wird das Etui einfach via mini-USB mit einer Stromquelle verbunden und versorgt anschließend das Klemmbrett als auch den Stift mit Strom.
Via micro-USB Port können dann auch die Daten des Empängers an PC oder Mac übertragen werden und stehen hiernach direkt zur weiteren digitalen Nachbearbeitung zur Verfügung. So lassen sich beispielsweise die Zeichendaten direkt mit Photoshop öffnen und bearbeiten.

Wacom Inkling:Digitales Zeichenbrett auf Papier

Im Vergleich zu preiswerten Digitalisierungslösungen erfasst der Inkling von Wacom zusätzlich die Intensität, mit der der Benutzer auf das Papier drückt. Hierbei unterscheidet der digitale Stift bis zu  1.024 Druckstufen, die ebenfalls mitgespeichert und später an den PC oder Mac übertragen werden. Via einer Taste am Stift lässt sich zusätzlich eine neue Zeichenebene erstellen.  Beim Export in ein geeignetes Programm, wie z.B. Photoshop, bleiben diese Ebenen bestehen.

Wacom wird das digitale Zeichenbrett noch diesen September in den Handel bringen und hat hierfür einen unverbindlichen Preis von 170,- Euro veranschlagt.

Quelle: wacom

Das könnte Dich auch interessieren:

Verfasst von:

Andreas ist sozusagen der Admin von Tablettest.net und kümmert sich hinter den digitalen Kulissen um den reibungslosen Ablauf der Webseite. Hin und wieder schreibt er auch selbst den ein oder anderen Artikel für das Tablet-Magazin.

Tags: , ,
  • forestgreen

    Es wäre interessant zu wissen, ob man dieses Gerät auch direkt zur Eingabe in Vektor-Zeichenprogramme wie Inkscape oder CorelDraw verwenden kann.

    • Tablettest_Team

      Eine sehr gute Frage Foresgreen,
      habe ich mir einmal notiert und werde diese an den Hersteller übermitteln. Mal sehen, wann die Antwort erfolgt.

  • Tablettest_Team

    Das ging jetzt aber flott. Ja es sei möglich, die Zeichnungen mit Hilfe von Vektor-Zeichenprogrammen zu bearbeiten. Man nannte mir folgende Dateiendungen, die der Inkling ausgeben kann:

    ".wpi (originäres Vektorformat), .wac, .svg, .bmp, .jpeg, .png, .tiff, .pdf"

  • anonymous

    Coole Sache. Aber gibt es auch die Möglichkeit real-time in den genannten Programmen zu zeichnen über den Inkling, dh. also ohne aufzeichnen -> Übertragen?

    • Tablettest_Team

      Hiho,
      das ist mir so nicht bekannt. Sieht aber so aus, als würde man erst zeichnen, dann übertragen. Instant scheint so nicht zu funktionieren. Dafür gibt es ja echte "Tablets" ;-)